Das Glück wächst auf der Fensterbank: Tomaten im Verlag

Foto: Helen Haas

Foto: Helen Haas

Wie die Tomate in den Verlag fand
Angefangen hat es vor drei Jahren, Melanie Grabner – damals noch Autorin in spe – hatte uns Samen von ‘Tigrella’, ‘Tannenbäumchen’ und ‘Johannisbeeren’ geschenkt. Mangels freiem Fensterplatz, Balkon oder gar Garten in der WG, zogen die Tomaten im Verlag ein. Ich lernte erstmals die Südfenster im 3. Stock wirklich zu schätzen: Im Sommer vergeht man zwar schier vor Hitze, aber in diesem Gewächshausklima gedeihen die Tomatensämlinge hervorragend.

Inzwischen habe ich zwar ein Haus (mit vielen Fenstern) und einen Garten, aber gegen den Verlags-Standort kommt kein Fenster zuhause an. Und es wäre ein Jammer, auf der Verlags-Südterrasse mit Regendach keine Tomaten anzubauen. Außerdem würde uns allen etwas fehlen, auf jeden Fall Gesprächsstoff: „Wie geht’s denn den Tomaten?“ „Meine sind schon weiter“ „Darf ich Samen haben“ … Tomaten verbinden ungemein. Weiterlesen

Osterglocken – große Menge, große Freude!

a DSC_0485.JPG Narzissen

Foto: Barbara Ehlert

Blumenzwiebeln der größeren Arten wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen kauft man ja meist in kleinen Mengen – ein Tütchen mit 10 Zwiebeln verspricht schon einen schönen Effekt im Garten.
Meine Blogger-Freundin Annette Lepple hingegen griff in die Vollen und kaufte sich einen Sack mit 25 kg Osterglocken, die sie in ihrem Obstgarten einpflanzte. In diesem Frühling ist der Hang übersäht mit sattgelben Blüten und die Gärtnerin direkt im Osterglockenhimmel.
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Gärten der Welt: Powis Castle

Powis Castle ist für die hängenden Gärten voller buschiger, zu groß gewachsener Eiben und die ­prächtigen Sommerbeete bekannt. Die Eiben sind Überreste der ursprünglichen, italienisch ­inspirierten Gartengestaltung der 1690er-Jahre. Sie sind nun so groß, dass die über die Mauern der steilen Gartenterrassen unterhalb des Schlosses hängen. Diese Mauern schützen alle Arten von empfindlichen Pflanzen, darunter Banks-Rosen, Hoheria, duftende Rhododendren und eine große ­Acca sellowiana. Farbenprächtige Anpflanzungen waren lange Zeit die Besonderheit dieser Terrassen. Im Sommer und Herbst wurden sie durch Einjährige und empfindliche Exoten ergänzt. Balustraden, Urnen und Bleistatuen aus dem ­17. Jahrhundert aus der Gießerei von John Van Nost schaffen ­Dramatik, was durch die Aussicht auf die Rhododendren und Azaleen auf dem gegenüberliegenden Hügelrücken noch verstärkt wird. Letztere stehen in einem Bereich des Gartens, den man „Wilderness“ (Wildnis) nennt. Im 18. Jahrhundert als Landschaftsgarten ­angelegt, wurde der Bereich inzwischen hübsch von Zierbäumen und ­-sträuchern erobert. In Powis ­kultiviert man die Staatlichen Sammlungen der Gattung Aralia und Laburnum.
Im trocken gelegten Burggraben reihen sich weitere, farbenprächtig bestellte Gärten aneinander: eine Sammlung alter Obstbaumsorten und ein Garten im Edwardianischen Stil mit Rosen, Delphinium, Campanula und Stockrosen. Und man sollte nach der silberblättrigen Artemisia ‘Powis Castle’ Ausschau halten, einem Geschenk von Powis Castle an die Gärtner in aller Welt.

 

Adresse: Welshpool, Powys SY21 8RF, Vereinigtes Königreich

Telefonnummer: +44 1938 551944

Webseite: http://www.castlewales.com/powis.html

Pflanze der Woche: Musa basjoo

Musa basjooJeden Montag präsentieren wir Ihnen die Pflanze der Woche in einem ausführlichen Porträt. Heute: Musa basjoo.

Heimat: Japan (Riukiu-Inseln).
Wuchsform: bis 4 m hoch oder höher werdendem Stamm
Blatt: Die 60 cm breiten und beiderseits glänzend grünen Blätter werden bis 3 m lang.
Blüte: Der Blütenstand ist eine dichte, hängende Rispe.
Frucht: Die dreikantigen Früchte sind 7,5 cm lang und 2,5 cm breit.

Haben Sie eine Ihnen unbekannte Pflanze entdeckt und wollen wissen, wie sie heißt? Dann fragen Sie unseren Experten Peter Hagen im Pflanzendetektiv. Einfach hier posten.

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Gärten der Welt: David Austin Roses

David Austin RosesDavid Austin ist der führende Rosenzüchter in Großbritannien und berühmt für seine neue Linie englischer Rosen. Sie verbinden Form und Duft der alten Rosen mit den Farben, der Robustheit und Blütenfülle moderner Rosenzüchtungen.
Die formalen, eingefassten ­Schaugärten an Austins Gärtnerei sind beeindruckend: fünf ­verschiedene Bereiche, die jeweils dicht mit alten Rosensorten und neuen Hybriden bestellt sind. Man sieht mehr als 700 verschiedene Arten und Züchtungen alter Rosen, Strauchrosen, Kletter- und ­Rambler-Rosen, dazu noch einige klassische Teerosen-Hybriden und Floribunda-Sorten.

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Pflanze der Woche: Daphne cneorum

Daphne cneorumJeden Montag präsentieren wir Ihnen die Pflanze der Woche in einem ausführlichen Porträt. Heute: Daphne cneorum.

Heimat: Bergen Mittel- und Südeuropas.
Wuchsform: Zwergstrauch der dichte Polster aus braunen Zweiglein bildet
Blatt: dunkelgrünen unterseits bläulichen, immergrünen, länglich lanzettlichen, 1-2 cm langen, derb ledrigen Blättern
Blüte: karminrote, angenehm duftende Blüten dichtgedrängt in kleinen, endständigen Köpfchen.
Frucht: Die kugeligen, gelb- bis rötlichbraunen Beeren sind giftig.
Standort: Sonnig bis halbschattig, warm, luftig.

Haben Sie eine Ihnen unbekannte Pflanze entdeckt und wollen wissen, wie sie heißt? Dann fragen Sie unseren Experten Peter Hagen im Pflanzendetektiv. Einfach hier posten.

Quelle:

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Gärten der Welt: National Botanic Garden of Wales

National Botanic Garden of WalesAls der neue walisische Botanische Garten im Jahre 2000 seine Pforten für Besucher öffnete, war er ein Symbol des wieder gefundenen Selbstbewusstseins und zugleich der erste nationale botanische ­Garten im Vereinigten Königreich seit dem 18. Jahrhundert. Die in moderner Formensprache ­ausgeführte Gestaltung überzeugt und vermittelt den Besuchern besonders gut botanisches Wissen.

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Der Boboli Garten in Florenz

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Foto: Barbara Ehlert

Der Boboli Garten im Zentrum von Florenz gilt als einer der bedeutendsten Gärten in Italien und sogar als der Inbegriff eines Renaissance-Gartens. Die Anlage wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts von Eleonore von Toledo, der Ehefrau des Großherzogs Cosimo I., in Auftrag gegeben, entworfen wurde er von dem Architekten Niccolò Tribolo. In dieser Bauphase entstand die erste Version des Amphitheaters hinter dem Palazzo Pitti und die Achse vom Eingang des Palazzos hinauf auf den Boboli-Hügel. Ganz oben von dem Hügel grüßt die “Statue dell’ Abbondanza”, die allegorische Darstellung der Fülle, die 1637 fertig gestellt wurde.

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Pflanze der Woche: Campanula glomerata ‘Dahurica’

Campanula glomerata 'Dahurica'Jeden Montag präsentieren wir Ihnen die Pflanze der Woche in einem ausführlichen Porträt. Heute: Campanula glomerata ‘Dahurica’.

Heimat: gemäßigte Zone der Nordhalbkugel. Hauptzentren sind die Mittelmeerländer, die Balkanhalbinsel und der Kaukasus.
Wuchsform: In der Wuchshöhe variieren die Glockenblumen vom nur wenige Zentimeter hohen Pflanzenzwerg bis zur mannshohen Staude. Zu den mittelgroßen Arten gehört die Pflanze dieser Woche.
Blatt: herzförmig
Blüte: Die dunkelvioletten Blüten stehen in den oberen Blattachseln in endständigen, dichten, bis 20-blütigen Schöpfen, Blütezeit ist Juli bis August. Bei ‘Dahurica’ sind die Blüten dunkelblau.

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Quelle:

Zander-Handwoerterbuch-der-Pflanzenname

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Gärten der Welt: Dyffryn Botanic Garden

Dyffryn Botanic gardenDyffryn ist der wohl luxuriöseste Garten im Süden von Wales. Das Herrenhaus wurde in den 1890er
-Jahren für einen Kohlenmagnaten namens John Cory erbaut. Cory beauftragte den Landschafts­gestalter Thomas Mawson mit der Planung des Gartens. Nach Corys Tod im Jahre 1910 erbte sein Sohn Reginald – einer der stilsichersten Ziergärtner in Großbritannien – das Anwesen.

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