Der Herbst ist da – höchste Zeit für Holunderlikör

An manchen Stellen fangen die Beeren am Schwarzen Holunder schon an zu vertrocknen. Höchste, also allerhöchste Zeit, noch ein paar der leckeren Früchtchen für Likör zu sammeln. Ich stehe auf einfache (oder einfach geniale) Rezepte, bei denen man nicht viel entsaften, abwiegen und messen muss, deswegen mache ich’s so:

Holunderlikör – Grundrezept

  • Beerenschirme vom Baum schneiden, mit einer Gabel die Beeren von den Stielen trennen und kurz abbrausen.
  • Beeren in eine Flasche mit weitem Hals geben und mit Doppelkorn auffüllen, bis alle Beeren bedeckt sind.
  • 4 Wochen an einem hellen Ort (auf der Fensterbank) ziehen lassen
  • ohne Beeren in eine neue Flasche geben, mit Zuckersirup (1 kg Zucker in 400 ml kochend heißem Wasser auflösen) beliebig süßen.
  • an einem dunklen Ort aufbewahren.

Habe gehört, dass man Holunderlikör auch noch zusätzlich aromatisieren kann; zum Beispiel mit Orangenschalen, Vanillestange oder Holunderblütensirup. Wer hat da schon was ausprobiert? Welche Mengen sind geeignet und wie lange muss ich das Ganze dann ziehen lassen? Ich habe das Innere einer halben Vanilleschote mit in den Ansatz. Bin gespannt, wie das schmecken wird. Fortsetzung folgt ;-) .

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