Auf dem Naschbalkon: Gemüse für Einsteiger

Tomaten an der Rispe, Foto: Dominik Heggemann, pixelio.de

Tomaten an der Rispe, Foto: Dominik Heggemann, pixelio.de

Leuchtend rote und gelbe Tomaten sehen nicht nur fantastisch aus – vom eigenen Balkon schmecken sie auch so! Den Reigen der unkomplizierten Gemüsearten erweitern knackigfrische Radieschen und Paprikaschoten. Die Aussaat ist einfach. Wer sich diesen Arbeitsgang sparen möchte, kann im Frühjahr Jungpflanzen in Gartenmärkten erwerben. Bei guter Pflege werden Ihnen die drei Gemüsearten im Sommer eine gute Ernte bescheren.

Knackige Radieschen

Radieschen (Raphanus sativus) gedeihen in Balkonkästen, die sonnig oder leicht schattig stehen. Ab Mitte März werden je zwei Samen im Abstand von 5 cm in sandig-humose Erde ausgesät. Um den ganzen Sommer frische Radieschen ernten zu können, wird alle zwei Wochen neu ausgesät. Achten Sie darauf, dass die Pflänzchen nicht zu dicht stehen. Bei regelmäßiger Wasserzufuhr gedeihen die Radieschen so gut, dass sie schon nach vier Wochen aus der Erde gezogen werden können.

Sonnenverwöhnte Tomaten

Tomaten (Lycopersicum esculentum) lieben einen sonnigen Standort. Große oder kleine, gelbe oder rote Früchte – dem Hobbygärtner sind hier keine Grenzen gesetzt. Beachten  Sie jedoch, dass Tomaten viel Platz in Anspruch nehmen können, während sie wachsen.  Balkon- oder Buschtomaten sind für kleine Balkone bestens geeignet, da sie einen kompakteren Wuchs haben als ihre Verwandten für den Garten. Steht mehr Platz zur Verfügung, kann man auch ein oder zwei Gartentomaten auf den Balkon holen. Hier müssen die Seitentriebe entfernt („ausgegeizt“) werden. Mit speziellen Tomatenspiralen oder Bambusstäben können die Pflanzen gestützt werden.

  • Ab Mitte Mai an einen sonnigen, windgeschützten Platz auf dem Balkon stellen.
  • Beim Eintopfen einen hohen Gießrand lassen, der später noch angehäufelt wird. So werden mehr Wurzeln ausgebildet, die Wasser und Nährstoffe aufnehmen können.
  • Bei Fruchtansatz regelmäßig düngen.
  • Blütenendfäule: Braune, ledrige Stellen auf der Unterseite der Früchte entstehen durch unregelmäßiges Gießen und Kalziummangel.
  • Braunfäule: (Phytophtora infestans): Pilzkrankheit. Blätter verfärben sich braun,
    die Stiele schwarz, braungrüne Flecken auf den Früchten. Befallene Pflanzenteile entfernen.

Quelle:

Der Naschbalkon. Gesund, lecker, dekorativ. Natalie Faßmann. 2. Aufl. 2011. 64 S., 71 Farbf., kart. ISBN 978-3-8001-6701-2. € 7,90

Mehr Informationen zum Buch und zur Buchbestellung finden Sie hier.

 

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