Jetzt geht es wieder los. Es wird Herbst – an sich mit den bunten Blättern, dem Erdgeruch in der Luft, der Apfel-Birnen-Pflaumen-Walnuß-Pilz-Ernte eine schöne Zeit. Jedoch ein Geräusch zerstört schnell die herbstliche Idylle und nervt wohl alle sofort: der Laubsauger.
Vor allem parknah wohnende Stadtbewohner kennen diese Ritualarbeit ab September. Lärmend wedelt der Hausmeister/Grünflächenamtsmitarbeiter/Gärtner mit dem Gerät – die (In)effektivität kann man sehr schön bei leichtem Windgang beobachten.
Blickt man in die aktuellen Werbeprospekte der Baumärkte, wird man mit Angeboten zu Laubsaugern erschlagen. Dabei kommt unwillkürlich der Gedanke auf, braucht man sowas wirklich? Nicht nur der hohe Lärmpegel der Geräte ist ein Nachteil, sondern viel entscheider, daß Kleinstlebenwesen mit beseitigt werden. Traditionelles Laubrechen ist zwar anstrengender, aber schont mehr die Umwelt und Natur.
Daher finde ich den Einsatz von Laubsaugern in Privatgärten und den wenigen Quadratmetern von Mehrfamilienhäusern nicht sinnvoll. Anders sieht es in städtischen Straßenzügen aus. Hier kann man darüber diskutieren, wann Laubsauger sinnvoll eingesetzt werden können. Es bedarf schon einer klaren Abwägung zwischen Personalkosten sowie Effektivität großer Laubsauger und der Lärmbelästigung sowie dem Schaden für die Natur.
Übrigens was man alles so mit einem Laubsauger anstellen kann…. Einfach das Video anschauen.
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