Wichtig ist erstmal zu wissen, was darf eigentlich alles auf den Kompost und das ist recht einfach. Grundsätzlich eignen sich dazu alle verrottbaren pflanzlichen Abfälle, die im Laufe des Jahres im Garten und in der Küche anfallen. Krautige Pflanzen, Blumen, Gemüse, Kräuter, Stauden lassen sich sehr gut kompostieren. Laub in kleineren Mengen oder samentragende Unkräuter gehören in die Mitte des Kompostes, wo die höchsten Temperaturen während der Verrottung erreicht werden. Rasenschnitt sollte vorher angewelkt sein, sonst kommt es zu unerwünschter Fäulnis. Küchenabfälle wie Obst, Gemüse, Kartoffeln, Kaffee- und Teesatz sind bedenkenlos, jedoch sind größere Mengen behandelter Schalen von Südfrüchten zu vermeiden. Eierschalen sollten zerdrückt werden. Äste und Zweige vom Gehölzschnitt müssen zerkleinert werden.
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Archiv des Autors: H. Boomgaarden
Öffentliche Grünanlagen
Öffentliche Grünanlagen sind eigentlich für alle da. Aber nur zu oft werden sie von Bürgern als Fläche der Stadt oder der Kommune gesehen – und nicht als ihre Flächen, als Flächen der Bürger. Die Stadt wiederum sieht ihre Aufgabe mit möglichst minimalen ökonomischen Aufwand halbwegs „gepflegte“ Flächen zu präsentieren.
Hier wäre eine neuer Ansatz, den öffentlichen Grünräumen zumindest teilweise neue Funktionen zukommen zu lassen. Mit „Nutzpflanzen“ werden solche Flächen schnell vom Bürger anders wahr genommen.
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Schulgarten – Kinder entdecken die Natur
Schulgarten ist in erster Linie ein naturwissenschaftliches Thema, angesiedelt an Biologie und Sachkunde. Doch schaut man sich so einen Garten mal von vielen noch verborgenen Blickwinkeln an, birgt er unendlich viel Material und Aktionen für eine Schule.
Schulgarten, das ist keine vorgegebene Größe, das lässt Platz zum Planen und zum Träumen. Wenn wir mit einem Blick auf den Rahmen beginnen, der vielleicht eine Hecke ist, reduziert sich diese Hecke doch nicht nur auf eine Einfriedung. Nein, sie könnte auch beispielsweise eine Vogelschutzhecke sein, in der viele heimische Früchte wachsen. Diese können wir verwenden, um zurück zu den geschmacklichen Ursprüngen zu gelangen und Fragen zu klären, z. B. sind nun Vogelbeeren giftig oder warum heißt die Eberesche die „Zitrone des Nordens“.
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Andernach blüht auf – Projekt „Essbare Stadt“
Die Stadt Andernach möchte sich langfristig als grüne und nachhaltige Stadt lebendig und vielgestaltig entwickeln. Unter der Kampagne „Natürlich Andernach“ stehen hierbei vor allem Aspekte der Nachhaltigkeit, der Biodiversität und der urbanen Landwirtschaft im Mittelpunkt.
2010 konnte die Stadt mit dem Konzept bereits bei dem Wettbewerb „entente florale“ mit einer Goldmedaille überzeugen.
Neben der attraktiven Gestaltung der Grünflächen der Stadt sollen diese gleichzeitig im Sinne einer Multifunktionalität ökologische, ökonomische und auch ästhetische Funktionen gleichermaßen unterstützen. Ein Schwerpunkt der zukünftigen öffentlichen Grüngestaltung der Stadt Andernach liegt in der Nachhaltigkeit und der urbanen Landwirtschaft.
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