Die verschiedensten grünen Farbtöne hat die Natur zu bieten und wir setzen sie gezielt in Gärten ein. Hell- und Dunkelgrün bilden an sich schon ein abwechslungsreiches Bild neben den üppigen Farben der Blütenpracht. Außerhalb der Blütezeit machen diese unterschiedlichen Schattierungen von Grün den Garten attraktiv und sorgen generell für eine ruhige Stimmung. Damit das Gartenbild aber nicht zu ruhig und somit langweilig wirkt, gibt es ausreichend Selektionen und Züchtungen von Pflanzen die mit anders gefärbtem Laub aufwarten können. Diese schaffen kontrastreiche Abwechslung im sonst mehr oder weniger einheitlichen Grün.
Archiv des Autors: Markus Meditsch
Pflanzenbörsen und Gartenmärkte

Die ersten warmen Tage, Sonnenschein und die Lust aufs Gärtnern locken die Menschen zu den Gartenmärkten. Foto: Markus Meditsch
Internet, Gartencenter, Gärtnereien und einige andere Möglichkeiten gibt es für den gärtnernden Menschen um an Pflanzen zu kommen sowie für den Erfahrungsaustausch. Fast jeder Zeit stehen sie zur Verfügung, dennoch ist man bei diesen Möglichkeiten etwas eingeschränkt. So bietet das Internet jede Menge an Informationen, aber ein haptisches Erlebnis bleibt aus. Weder kann man über das Internet eine raue Rinde fühlen noch die weichen Blätter von Stachys ertasten. Über Düfte kann man nur lesen und selbst Farben können in natura anders wirken.
Dagegen werden in einer Gärtnerei die Sinne besser gereizt. Die begehrten Pflanzen werden gesehen, gefühlt, gerochen und manche Pflanzen sind auch ein Geschmackserlebnis. Gleichzeitig können dort arbeitende Gärtner nach Pflegemaßnahmen gefragt werden. Jedoch ist in jeder Gärtnerei das Sortiment beschränkt.
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Phlebodium aureum

Ein junger Wedel des Goldtüpfelfarns ist, wie für viele Farne typisch, eingerollt. Foto: Markus Meditsch
Farne führen in der Gartenkultur ein gewisses Schattendasein. In gewisser Weise führen sie dieses zu Recht, den die Meisten benötigen Schatten um zu Überleben. Aber es gibt keinen Grund sie in den Gärten und Wohnungen zu vernachlässigen.
Farne zieren zwar nicht durch auffällige Blüten, da sie sich über Sporen vermehren, dennoch sind für die Gestaltung in Haus und Garten wichtige Strukturbildner. Weiterlesen
Iris in neuen Kleidern
Bisher war die Frühjahrs-Robe für Iris immer blau, aufgepeppt durch weiße und gelbe Akzente. Gelegentlich trifft man sie noch in purpurnen Kleidern. Seltener noch in einem, aus der Ferne, himmelblau wirkenden Kleid. Weiterlesen
Litchi chinensis selbst aufziehen
Die stachligen eierförmigen Früchte von Litchi chinensis kennt jeder der gerne exotische Früchte isst. Es kommt einen so vor, als würde man ein stachliges Ei schälen, wenn man an das wohlschmeckende Innere will. Dabei handelt es sich um einen süß schmeckenden Samenmantel (Arillus) und nur dieser wird von den Früchten verzehrt. Dieser besteht aus 80 % Wasser und enthält 40 mg/100 g Vitamin C. Schwierig ist es nicht die dünne Schale zu knacken und zu entfernen, aber von einer Frucht allein ist man nicht gleich satt. Einfacher wäre es die Früchte als Konserve zu kaufen – nur die Dose öffnen und genießen. Samen fallen dabei aber keine an. Ein gärtnernder Mensch will zweimal genießen. Zuerst bei der Frucht und dann beim Aufziehen der Pflanzen. Also lieber doch ein paar Früchte selber schälen, um an die Samen zu gelangen. Weiterlesen
Winter ade – Blüte im Schnee

Die gelben Blüten des Winterlings (Eranthis hyemalis) leuchten von der Ferne und verkünden den Frühling. Foto: Markus Meditsch
Winter: Schnee, Kälte, lange dunkle Nächte. Anfangs ja noch schön und gut, aber irgendwann fängt es jeden gärtnernden Menschen wieder an in den Fingern zu jucken. Man blättert Kataloge durch, recherchiert im Internet, plant und sobald die Tage länger werden und die Sonnenstrahlen an Kraft zunehmen blickt man immer häufiger sehnsüchtig in den Garten. Weiterlesen
Es grünt so grün – es blüht so grün.

Deherainia smaragdina ist ungewöhnlich großblütig im Vergleich zu anderen grünblühenden Pflanzen. Foto: Markus Meditsch
Woran denkt man, wenn die Begriffe „Grün“ und „Pflanze“ fallen? In erster Linie an die gesamte Pflanze – mit vielen grünen Blättern, an Früchte, allen voran wahrscheinlich ein saftiger grüner Apfel. Aber an Blüten? Kaum jemand wird an grüne Blüten denken. Weiterlesen
Oxalis – Glücksklee oder Sauerklee?

Der Glücksklee ist kein vergängliches Glück – es sind ausdauernde Pflanzen wenn man sie nicht wegwirft. Foto: Markus Meditsch
Das neue Jahr hat begonnen und fast jeder Haushalt hat zumindest ein Töpfchen mit dem aller Orts bekannten Glücksklee (Oxalis tetraphylla). Doch hat der Glücksklee mit seinem neuem zu Hause Glück, oder hätte er allen Grund sauer zu sein? Weiterlesen
Psychopsis – Die Seele eines Schmetterlings
Viele Menschen kennen die aller Orts bekannte Phalaenopsis auch als Schmetterlingsorchidee. Doch bekommt man einmal eine blühende Pflanze von Psychopsis papilio zu Gesicht, ist es eindeutig, welche von den beiden Orchideen den Titel Schmetterlingsorchidee eher verdient. Weiterlesen
Weiße Weihnachten – Weiße Fliegen
Was gibt es schöneres rund um Weihnachten als eine weiße Winterlandschaft. Die Bäume biegen sich unter der Last des Schnees, ein Windstoß wirbelt Pulverschnee auf und Lichter funkeln von der Schneedecke entgegen.
Im Winterquartier spielt sich ähnliches ab. Traurig lassen die Pflanzen die Blätter hängen, sobald man ankommt, steigen weiße Schwaden auf und das Licht der Pflanzenlampen spiegelt sich auf Honigtau benetzen Blättern. Ursache dieses weißen Winteralptraums sind Weiße Fliegen. Weiterlesen



