Mini-Kiwi

Mini-Kiwi

Die Minikiwi ist die kleine Schwester der bekannten aus Neuseeland stammenden Kiwi. Die Minikiwi ist eine unbehaarte und nur 10 Gramm schwere Frucht. Der Vorteil liegt in ihrer Anbaueignung auch in unserem Klima, denn die kleinen Minikiwis haben deutlich geringere Temperaturansprüche zur Reife und sind sehr winterhart. Weiterlesen

Aronia

Aronia

Die Apfelbeere (Aronia melanocarpa) ist ein anspruchsloser Wildstrauch, der sich für frei wachsende, naturnahe Hecken eignet. Aronia kann aber nicht nur als Ziergehölz gepflanzt werden, sondern ist auch ein wertvolles Wildobst – nicht nur für Vögel! Aronia ist mit Apfel, Birne und Pflaume verwandt. Sie gehört zur artenreichen und einheimischen Pflanzenfamilie der Rosengewächse (Rosaceae), stammt aber ursprünglich aus Nordamerika.

 

Aronia Blüte

Aronia ist ein kleiner 1 bis 2 Meter hoher, dornenloser, sehr frostharter Strauch mit schönem Blütenflor im Mai (Bild 2) und orangeroter Herbstfärbung der Blätter. Die kleinen Früchte der Aronia wachsen in Dolden wie Vogelbeeren. Lange bevor sie richtig reif sind, sind sie außen bereits ansprechend schwarz gefärbt und sehen wie Heidelbeeren aus.

Wollen Sie die überaus gesunden Aroniabeeren in der Küche nutzen, so sollten Sie sich mit dem Pflücken gedulden, denn sie sind besonders herb und entwickeln ihre leichte Süße erst bei voller Reife. Dann ist auch das Fruchtfleisch im Inneren tief violett gefärbt. Sie sollten Ihre Aroniabeeren nicht vor Mitte August ernten. Am besten tun Sie dies mit der Pflanzenschere und schneiden die gesamten Dolden ab. So sind die Aroniabeeren ein bis zwei Wochen lagerfähig. In kleinen Mengen können Sie die herben Früchte frisch essen. Die Kerne beziehungsweise Samen dieses Rosengewächses setzen beim Zerbeißen aber, wie auch Apfelkerne, in geringen Mengen Blausäure frei. Dies erklärt das leichte Bittermandel-Aroma der Aronia, es kommt vom Amygdalin. Werden die Aroniabeeren verarbeitet und dabei zerkleinert oder erhitzt, entweicht die Blausäure, wodurch das Produkt unschädlich wird. Aroniabeeren sind aufgrund ihres hohen Polyphenolgehalts, also ihrer Gerbstoffe, sehr gesunde Früchte mit unvergleichlich hoher antioxidativer Wirkung – rund zwanzig mal so stark wie Rotwein. Durch das Einkochen von Marmelade oder Saft wird ihr Geschmack gefällig. Aroniasaft ist noch in sehr hoher Verdünnung tiefrot und färbt Mixgetränke, Joghurt oder selbstgemachte Eiscreme intensiv rot. Aroniakonfitüre oder Kompott schmeckt aromatisch-herb und fruchtig und eignet sich, ganz ähnlich wie Preiselbeeren, auch in Soßen und zu Wildgerichten. Feinschmecker können aus Aronia auch Gelee, Likör oder Wein bereiten und obendrein etwas für Ihre Gesundheit tun.

Mehr zu Aronia und dem Gesundheitswert

Vitaminbomben aus dem eigenen Garten

Aroniabeeren haben einen hohen Vitamin C-Gehalt, Foto: Nova, Wikipedia.de

Aroniabeeren haben einen hohen Vitamin C-Gehalt, Foto: Nova, Wikipedia.de

Liebe Gartenkalender-Freunde,
die Werbung aus Presse, Radio und Fernsehen weist uns mehrmals täglich darauf hin, dass Vitamine wichtig sind, weil sie für unser Wohlbefinden sorgen, uns fit halten, aber auch vor manchen Erkältungskrankheiten bewahren. Bei diesen gut gemeinten Ratschlägen handelt es sich natürlich zumeist um Pillen, die man schlucken soll. Muss das sein?
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Es ist Erdbeer-Pflanzzeit

Erdbeer-Ableger

Zur Anlage neuer Erdbeerbeete im Hausgarten – als Rotation mit Gemüsebeeten – ist der August die richtige Jahreszeit. Jetzt wird im Gartenhandel eine große Auswahl an Sorten angeboten. Sie können aber auch die Ableger ihrer eigenen Erdbeerpflanzen in neue Beete verpflanzen. Weil deren Wurzeln noch klein sind (Bild), ist gutes Andrücken und feucht halten in den ersten Wochen wichtig. Die Ableger dürfen nämlich nicht zu tief gesetzt werden. Die kleinen Blattknospen – das so genannte Herz – soll nach der Pflanzung knapp an der Bodenoberfläche liegen. Weiterlesen

Erdbeersorten und Erdbeersaison

früh und ausdauernd tragende aromatische Sorte „Mara des Bois“

Die Erdbeerzeit ist die schönste Zeit im Jahr. Endlich gibt es frisches Obst aus dem eigenen Garten. Erdbeeren schmecken nicht nur gut, sie sind auch sehr gesund und machen vital. Die roten Beeren enthalten außergewöhnlich viel Vitamin C aber auch weitere wertvolle sekundäre Inhaltstoffe, vor allem Polyphenole. Weiterlesen

Johannisbeersträucher schneiden

Frostfreies und trockenes Wetter ist ideal um den Winterschnitt an Gehölzen aller Art vorzunehmen. Entsprechend der Frosttoleranz beziehungsweise der Gefahr des Erfrierens von Knospen und Trieben werden die Obst- und Beerenobstgehölze mit der besten Frosthärte als erste im Winter geschnitten. Empfindliche Obstgehölze wie Pfirsiche und Aprikosen aber auch Birnen und Pflaume schneidet man am besten gar nicht in der frostigen Jahreszeit. Rote und Schwarze Johannisbeeren sind vollkommen frosthart und können ab Januar geschnitten werden. Weiterlesen

Der Herbst ist da – höchste Zeit für Holunderlikör

An manchen Stellen fangen die Beeren am Schwarzen Holunder schon an zu vertrocknen. Höchste, also allerhöchste Zeit, noch ein paar der leckeren Früchtchen für Likör zu sammeln. Ich stehe auf einfache (oder einfach geniale) Rezepte, bei denen man nicht viel entsaften, abwiegen und messen muss, deswegen mache ich’s so:

Holunderlikör – Grundrezept

  • Beerenschirme vom Baum schneiden, mit einer Gabel die Beeren von den Stielen trennen und kurz abbrausen.
  • Beeren in eine Flasche mit weitem Hals geben und mit Doppelkorn auffüllen, bis alle Beeren bedeckt sind.
  • 4 Wochen an einem hellen Ort (auf der Fensterbank) ziehen lassen
  • ohne Beeren in eine neue Flasche geben, mit Zuckersirup (1 kg Zucker in 400 ml kochend heißem Wasser auflösen) beliebig süßen.
  • an einem dunklen Ort aufbewahren.

Habe gehört, dass man Holunderlikör auch noch zusätzlich aromatisieren kann; zum Beispiel mit Orangenschalen, Vanillestange oder Holunderblütensirup. Wer hat da schon was ausprobiert? Welche Mengen sind geeignet und wie lange muss ich das Ganze dann ziehen lassen? Ich habe das Innere einer halben Vanilleschote mit in den Ansatz. Bin gespannt, wie das schmecken wird. Fortsetzung folgt ;-) .