Kompostgefühl im Frühjahr

Der Garten freut sich auch wegen des Komposts auf den Frühling. Foto: Elke Schwarzer

Der Garten freut sich auch wegen des Komposts auf den Frühling. Foto: Elke Schwarzer

Kennen Sie das Kompostgefühl? Wenn man sich nach dem Verteilen des schwarzen Goldes auf die Beete nicht mehr rühren kann, aber trotzdem glücklich ist, es wie jedes Jahr wieder geschafft zu haben? Weiterlesen

Kompostieren – Teil II

Komposthaufen, Quelle: Mussklprozz, wikipedia.de, CC-BY-SA

Komposthaufen, Quelle: Mussklprozz, wikipedia.de, CC-BY-SA

Für den Neuaufbau eines Komposthaufens ist zerkleinertes Astmaterial sehr günstig, denn es lockert den Haufen auf, damit Küchenabfälle und Rasenschnitt nicht in Gärung übergehen. Auch Wiesenumbruch oder Unkraut mit Wurzeln und Erde daran gehören zum Kompostieren dazu, denn in der Erde sind Pilze und Bakterien aber auch Kleintiere enthalten, die die organische Substanz zersetzten. Gekaufte und zugesetzte Würmer und Bakterienkulturen sind möglicher Weise als Starter am Anfang hilfreich, wenn der Nachbar nicht mit einem Eimer voll Kompost aushelfen kann. In den Jahren danach genügt der halb verrottete eigene Kompost des letzten Jahres als Starter. Nach einer Weile ist ein gut gemachter Komposthaufen ganz von alleine biologisch so aktiv, dass auch ständige große Mengen an Küchenabfällen, Rasenschnitt und Ästen sehr schnell geruchslos verrotten. In solch einem Komposthaufen bringen Sie binnen eines Jahres viele Kubikmeter an Abfällen unter und erhalten danach gute Erde zurück, allerdings nur einen Bruchteil der Menge. Weiterlesen

Richtig kompostieren

Jeder Gemüsegärtner weiß die Vorteile guter Komposterde zu schätzen. Die Fruchtbarkeit der Beete kann nur durch Humus beziehungsweise Kompost dauerhaft verbessert werden, denn Humus liefert nicht nur Nährstoffe, er speichert sie auch. Genauso speichert er Wasser, Luft und Bodenwärme. Er sorgt für gleichmäßige Wachstumsbedingungen und lockeren Boden. Mit Humus angereicherter dunkler Boden erwärmt sich im Frühjahr schneller und schafft auch so besseres Wachstum bei allen Gemüsepflanzen.

Kompostsilos, Kompoststarter und Grüngut-Häcksler sind gute Hilfsmittel für die erfolgreiche Anlage eines Komposthaufens. Da in handelsübliche Kompostsilos die sperrigen Gartenabfälle jedoch gar nicht hinein passen, ist in einem größeren Garten ein Komposthaufen von mehreren Quadratmetern Größe sinnvoll. Die Abfuhr von Rasenschnitt und Gartenabfällen zum Grüngutplatz können Sie sich dann ersparen. Selbst große Äste und Gehölzschnitt aller Art werden binnen ein bis zwei Jahren zu Erde, auch ohne viel Aufwand. Sie müssen nur Bodenkontakt haben und feucht liegen, damit Pilze sie durchwachsen können. Legen Sie die Äste einfach direkt neben oder in den Komposthaufen hinein.
Ansonsten beschleunigt jede Zerkleinerung die Verrottung. Das ist insbesondere bei dickeren Ästen aber auch bei Kürbissen und allem was kompakt oder lang und zäh ist zu beachten. Zerkleinert werden sollte auch wegen der besseren Durchmischung von Rasenschnitt und Küchenabfällen, die ansonsten faulen, gären oder schimmeln könnten. Gut durchmischt verrotten sie schnell und geruchslos zu reichhaltiger Komposterde. Überwiegt im Herbst der Anteil der Äste, dann können diese auch über einen längeren Zeitraum neben dem Komposthaufen gelagert und in Portionen mit untergemischt werden. Schichten Sie Grüngut und Gartenabfälle langfristig nicht höher als einen Meter auf. Kurzfristig allerdings können Sie Gartenabfälle auch 1, 5 Meter hoch stapeln, denn sie fallen sehr schnell in sich zusammen.
Sie sollten den Kompost an einem gut zugänglichen und eher schattigen Platz, am besten unter einem großen Baum anlegen. Um Platz zu sparen, aber auch um eine vollständigere Verrottung zu fördern, ist eine feste Umrandung des Komposthaufens an zwei bis drei Seiten sinnvoll. Sie kann aus imprägnierten, stabilen Pfählen und alten Brettern errichtet werden. Die Umrandung hat die gewünschten Nebeneffekte das Kompostmaterial zu schattieren und die Austrocknung zu verhindern. In der Sonne kann zusätzlich eine Abdeckung von oben mit Rasenschnitt oder Jutesäcken zu diesem Zweck dienen. Eine Seite der Kompostlege sollte offen bleiben oder herausnehmbar sein, so dass Sie die Erde am Ende einfach entnehmen können.

Kompostieren Teil 2, nächste Woche

Herbstlaub sinnvoll nutzen

Foto: Maria Lanznaster  / pixelio.de

Foto: Maria Lanznaster / pixelio.de

Gehölze mit attraktiver Herbstfärbung bereichern jeden Garten. Doch selbst die schönsten Rot- und Gelbtöne haben unweigerlich den Laubfall zur Folge. Den kann man als mühseliges Problem ansehen – oder aber als Gabe der Natur schätzen und vorteilhaft verwenden.
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„Abfall“ im Garten gibt es nicht!

In einem gut angelegten Garten gibt es keine unverwertbaren Reste. Jeder „Abfall“ hat seine nützliche Funktion für den Gemüsegarten, so beispielsweise für Grasschnitt, der jetzt in den Sommermonaten viel anfällt.

Grasschnitt

In Gärten mit großen Rasenflächen fehlt zum Mischen meist eine ausreichende Menge an holzigen, trockenen Abfällen. Geben Sie den Rasenschnitt ungemischt auf den Kompost, bilden sich dicke Matratzen, die sich später nur schwer zerkleinern lassen. Dazu besteht noch die Gefahr einer einsetzenden Vergärung mit einem unangenehmen, fauligen Geruch, der Fliegen anzieht. Das lässt sich durch folgende Maßnahmen verhindern:

• Halten Sie für die Kompostierung des Rasenschnittes ausreichende holzige, trockene Abfälle bereit, zum Beispiel Heckenschnitt, Stroh, Holzhäcksel oder ähnliches.

• Bevor Sie den Rasenschnitt zusammenharken, sollte er einige Stunden anwelken und erst dann auf den Kompost kommen. Der Wassergehalt hat sich auf diese Weise schon deutlich reduziert.

• Bei regelmäßigem Rasenmähen fällt die Menge an Rasenschnitt geringer aus, und er kann auf der Fläche liegen bleiben. Nach spätestens zwei Tagen ist von dem Rasenschnitt nichts mehr zu sehen, und die Kompostierung erübrigt sich.

• Führen Sie eine Flächenkompostierung durch, indem Sie den Rasenschnitt als dünne Mulchschicht im Garten ausbringen. So verrottet er direkt auf den Beeten und Sie können ihn anschließend unter die Gartenerde mischen.

Quelle und Buchempfehlung zum Thema aus dem Ulmer Verlag

Gemüse. Frische Ideen für den Garten. Kristina Bauer. 2005. 144 S., 177 Farbf., 18 Farbzeichn., 20 Tab., geb. ISBN 978-3-8001-4474-7. € 19,90

Mehr Informationen zum Buch und zur Buchbestellung finden Sie hier.

Die Edelgeranie

Geranien, Quelle: Susanne Schmich / pixelio.de Edelgeranien, auch Edelpelargonien genannt, zählen zu den Storchschnabelgewächsen, deren Ursprung auf die Art Pelargonium grandiflorum aus Südafrika zurückzuführen ist.

Alle Sorten und Neuzüchtungen sind inzwischen Hybriden, die aus Pelargonium grandiflorum und Pelargonium cucullatum oder Pelargonium cordifolium entstanden sind. Weiterlesen

Kompost – das Gold des Gärtners

Komposthaufen, Quelle: Mussklprozz, wikipedia.de

Komposthaufen, Quelle: Mussklprozz, wikipedia.de

Wichtig ist erstmal zu wissen, was darf eigentlich alles auf den Kompost und das ist recht einfach. Grundsätzlich eignen sich dazu alle verrottbaren pflanzlichen Abfälle, die im Laufe des Jahres im Garten und in der Küche anfallen. Krautige Pflanzen, Blumen, Gemüse, Kräuter, Stauden lassen sich sehr gut kompostieren. Laub in kleineren Mengen oder samentragende Unkräuter gehören in die Mitte des Kompostes, wo die höchsten Temperaturen während der Verrottung erreicht werden. Rasenschnitt sollte vorher angewelkt sein, sonst kommt es zu unerwünschter Fäulnis. Küchenabfälle wie Obst, Gemüse, Kartoffeln, Kaffee- und Teesatz sind bedenkenlos, jedoch sind größere Mengen behandelter Schalen von Südfrüchten zu vermeiden. Eierschalen sollten zerdrückt werden. Äste und Zweige vom Gehölzschnitt müssen zerkleinert werden.
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Wie kann man die Bodenqualität verbessern? Tabellen über Zuschlagstoffe

Kompost, Quelle: Sjumilakliv, Flickr.com

Kompost, Quelle: Sjumilakliv, Flickr.com

Die Bodenqualität in Bezug auf den Standort von Pflanzen ist entscheidend für ihr gesundes Wachstum und einer kräftigen Blüte. Es stellt sich für viele Gärtner die Frage, welcher Bodentyp für welchen Standord denn geeignet ist und mit welchen Zuschlagstoffen mit den Boden verbessern kann.

Deswegen gibt es von uns jetzt eine Übersicht:
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Gut gepflanzt, ist halb geblüht – unsere Einpflanztipps

Jetzt geht's los mit der Gartenarbeit, Quelle: onnola, flickr.com

Jetzt geht's los mit der Gartenarbeit, Quelle: onnola, flickr.com

Der Frühling ist da (in Teilen Deutschlands schon meteorologisch, auf jeden Fall schon kalendarisch), in den Gärtnereien gibt es neue, interessante Pflanzen zu kaufen, die der Gärtner in einem unbedachten Moment trotz guter Vorsätze, da der Garten eigentlich schon überfüllt ist, dennoch käuflich erworben hat. Nun geht es raus in das eigene Stückchen Paradies, um sie einzupflanzen.

Damit die Pflanzen schön wachsen, gedeihen und blühen, ist eine optimale Vorbereitung der Beete besonders wichtig. Wir geben ganz nach dem Motto „gut gepflanzt, ist halb geblüht“ ein paar Tipps, damit der Garten im Sommer in voller Blüte steht.

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