Diesen vorgenannten Gestaltungsmöglichkeiten stehen aber, wie sollte es anders sein,
Beeinträchtigungen gegenüber, die aber die Möglichkeit bieten, andere Gestaltungslösungen zu suchen.
Mangelnde Großräumigkeit bei ungünstigen Flächenverhältnissen
Der räumliche Zusammenhang eines Hanggartens ist stark von der Geländeneigung abhängig. Ein großes Grundstück mit flacher Hangneigung ist großzügiger zu gestalten als ein steiles auf kleiner Parzelle. Dort bleiben oft kaum nutzbare Restflächen an den Rändern übrig. Nicht immer ist eine formale Einheit des Gartens erreichbar und auch nicht erstrebenswert. Bei wechselnder Hangneigung und verschiedenem Zuschnitt der herstellbaren Ebenen sind formal strengere mit weicheren, dem Gelände angepaßten Gestaltungsformen miteinander in Einklang zu bringen. Das sieht auf dem Plan oft eigenartig und unzusammenhängend aus, aber gebaut wirkt es selbstverständlich. Nur selten sind große, zusammenhängende Ebenen erreichbar. Die Ausdehnung der Terrassen hängt sehr stark von den Anschlüssen am Gebäude und den Nachbargrenzen ab. Mit geringen Flächenneigungen der Erdterrassen sind aber oft erhebliche Verbesserungen möglich. Hier kann ein optischer Effekt gut genutzt werden: Genau waagrecht verlaufende Terrassen wirken oft unnatürlich in den Hang absinkend. Geneigte Flächen, die dem Hangverlauf entsprechen, empfinden wir dagegen als selbstverständlich und natürlicher. Außerdem lassen sich damit die Stützmauerhöhen etwas reduzieren. Weiterlesen


