Weitere Namen: ‘Frühe Mirabelle’, ‘Früheste Gelbe Mirabelle’. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Obst
Alte Obstsorten: Finkenwerder Prinzenapfel
Weitere Namen: ‘Finkenwerder Herbstprinz’, ‘Finkenwerder Prinz’, ‘Hasenkopf’.
Herkunft: Um 1860 auf der Elbinsel Finkenwerder im Alten Land bei Hamburg entdeckt. In Norddeutschland verbreitet.
Weiterlesen
Alte Obstsorten: Fellbacher Mostbirne
Mispeln
Die seit dem Mittelalter in Europa verbreitete und damals als Obst sehr geschätzte Mispel, Mespilus germanica hat heute kaum noch Bedeutung. Obwohl Mispeln einen guten Geschmack haben, sind sie völlig in Vergessenheit geraten. Die Mispel ist ein bis zu 5 Meter hoch werdendes, langsam wachsendes, winterhartes Gehölz mit sattgrünen, etwas ledrigen Blättern. Die Mispel ist ein Rosengewächs, hat also Blüten die Äpfeln, Birnen oder Quitten ähneln, weiß und vergleichsweise groß sind. Die deutsche Mispel darf aber nicht mit der Japanischen Wollmispel beziehungsweise der aus Italien kommenden Frucht “Nespola” verwechselt werden, die im Frühjahr auf unseren Märkten erhältlich ist.
Mispeln zu verarbeiten und haltbar zu machen ist arbeitsintensiv, weil die Früchte klein sind, am Blütenansatz eine Vertiefung haben und das Kerngehäuse groß ist. Deswegen enthält eine Mispelfrucht nur wenig Fruchtfleisch. Mispeln werden als letztes einheimisches Obst erst im Herbst reif. Genießbar werden sie erst nach den ersten Frösten, wenn sie überreif sind. Dadurch wird das helle, von Steinzellen harte Fruchtfleisch weich und braun und entwickelt eine angenehme Süße sowie harmonische Säure und einen weinartigen Geschmack. Die Mispelfrüchte können aber auch gelagert werden bis sie schließlich von alleine weich werden. Davor sind sie praktisch ungenießbar und voller Gerbstoffe. Sie können die nun am Strauch teigig gewordenen Mispeln probieren indem Sie sie einfach auslutschen, dabei das Kerngehäuse und die raue Schale übrig lassen. Genauso gut können Sie die Mispeln halbieren und durchpassieren und zwar gekocht oder ungekocht. Das so gewonnene Fruchtmus ist hocharomatisch. Es eignet sich wie andere Wildfrüchte für Desserts aller Art und zur Verfeinerung von Apfelmus. Auch Saft und Gelee aus Mispeln sind eine Delikatesse. Spezialisten brennen aus Mispeln Schnaps oder setzten sie als Likör an. Besonders raffiniert und innovativ ist ein Schaum oder Mousse (Espuma) aus dieser hocharomatischen Frucht.
Auf jeden Fall verdient diese Frucht wieder etwas Aufmerksamkeit von Liebhabern echter und unverfälschter Genüsse.
Alte Obstsorten: Dattelzwetsche
Weitere Namen: ‘Ungarische-’, ‘Türkische-’, ‘Tübinger-’ und ‘Spitzzwetsche’ ‘Österreichische Pflaume’, ‘Säbelpflaume’, ‘Rösser’ u. a.
Weiterlesen
Mini-Kiwi
Die Minikiwi ist die kleine Schwester der bekannten aus Neuseeland stammenden Kiwi. Die Minikiwi ist eine unbehaarte und nur 10 Gramm schwere Frucht. Der Vorteil liegt in ihrer Anbaueignung auch in unserem Klima, denn die kleinen Minikiwis haben deutlich geringere Temperaturansprüche zur Reife und sind sehr winterhart. Weiterlesen
Alte Obstsorten: Danziger Kantapfel
Weitere Namen: ‘Schwäbischer Rosenapfel’, ‘Liebesapfel’, ‘Himbeerapfel’, ‘Erdbeerapfel’, ‘Kalvillartiger Winterrosenapfel’, ‘Danziger Kant’ u. a.
Herkunft: Unbekannt. Sehr alte Sorte, bereits 1760 beschrieben.
Weiterlesen
Alte Obstsorten: Damason Renette
Weitere Namen: ‘Reinette Damason’, ‘Renette de Mascon’, fälschlich auch ‘Carpentin’, ‘Carpentiner’ (Schweiz).
Herkunft: Um 1600 (lt. anderen Quellen 1628) in Frankreich entstanden.
Weiterlesen
Zeit für die Quittenernte
Liebe Gartenkalender-Freunde,
mit der Ernte der Quittenfrüchte neigt sich das Gartenjahr allmählich zu Ende, denn je nach Lage treten zu diesem Zeitpunkt auch schon die ersten Nachtfröste auf. Die meisten Quittensorten werden Anfang bis Mitte Oktober reif.
Weiterlesen
Alte Obstsorten: Cox’ Orange
Weitere Namen: ‚Cox’ Orangenrenette‘, ‚Cox’s Orange Pippin‘, ‚Russet Pippin‘, ‚Verbesserte Muskatrenette‘.
Herkunft: Von Richard Cox 1825 in Colnbrook-Lawn bei London vermutlich aus Samen von ‚Ribston Pepping‘ gezogen und 1850 von Th. Turner eingeführt.
Weiterlesen


