Teamfähige Stauden

Bringt Farbe in den Garten: der Sonnenhut im Staudenbeet. Foto:  Barbara Lechner  / pixelio.de

Bringt Farbe in den Garten: der Sonnenhut im Staudenbeet. Foto: Barbara Lechner / pixelio.de

Schöne Staudenbeete zeichnen sich durch das Zusammenspiel von Leit- und Füllstauden aus. Leitstauden sind für das optische Gerüst der Pflanzung zuständig und fallen durch ihre markante Gestalt und meist auch durch eine lange Blütezeit auf.

Die hohen Leitstauden werden von Begleitstauden umspielt und ergänzt. Sie sind niedriger und werden hinsichtlich Blütezeit, Blütenfarbe und Wuchsform auf die Leitstauden abgestimmt. Während durch die Leitstauden der vertikale Aspekt in der Rabatte betont wird, setzen die Begleiter vertikale Kontrapunkte, sodass ein spannungsreiches Zusammenspiel entsteht.  Weiterlesen

Grundsätzliches über Stauden

Die Natur zeigt ihre Herrlichkeit jeden Tag, das ganze Jahr über. Deshalb sollte es möglich sein, dass auch ein Garten zwölf Monate lang seine Schönheit offenbart. Diejenigen allerdings, für die Schönheit sich ausschließlich in kräftigen Farben äußert, müssen lernen Pflanzen, Formen und die zu Grunde liegenden Strukturen mit neuen zu Augen sehen.  Weiterlesen

Staudenblüte im August

Helenium amarum, Foto: Clarence A. Rechenthin @ USDA-NRCS PLANTS Database, wikipedia.de

Helenium amarum, Foto: Clarence A. Rechenthin @ USDA-NRCS PLANTS Database, wikipedia.de

Liebe Gartenkalender-Freunde,
von der überwältigenden Staudenblüte im Frühjahr noch recht verwöhnt, muss man sich im August doch auf eine etwas bescheidenere, aber umso schönere Auswahl an Blütenstauden gewöhnen. Insbesondere die Groß- und Solitärstauden prägen jetzt unsere Gärten und verzaubern mit ihren kräftigen Farben und Wuchseigenschaften so manchen Garten, häufig sogar über einen längeren Zeitraum, ehe sie von den herbstblühenden Arten abgelöst werden.
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Was ist eigentlich eine Staude?

Mohn, Foto: Ruth Rudolph, pixelio.deLeider ist dieser Begriff etwas schwammig, denn nur zu oft wird das eine oder andere Gehölz als Staude bezeichnet. Anlass genug, sich einmal mit der genauen Bezeichnung vertraut zu machen.

Grundsätzlich gilt: Jede mehrjährige Pflanze, die ungünstige Trocken- oder Kälteperioden ohne ein dauerhaft, verholztes Triebgerüst übersteht, ist eine Staude. Dabei ist es unerheblich, ob die ganze Pflanze von der oberirdischen Bildfläche verschwindet, oder ob etwa wintergrüne Blätter stehen bleiben.
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Patchwork im Garten: Staudenteppiche

Frauenmantel und Storchschnabel, Quelle: Murgelchen94, Flickr.com

Frauenmantel und Storchschnabel, Quelle: Murgelchen94, Flickr.com

Bodendecker bilden dichte Teppiche – daher auch ihr Beiname „Teppichpflanzen“ – und werden gerne zur flächigen Bepflanzung, vor allem an Hängen, im Schattenbereich unter Gehölzen oder im Randbereich von Rasen, eingesetzt.
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Erbstück

Rudbeckia, Quelle: H. Haas

Rudbeckia, Quelle: H. Haas

Die neue Zierde des Gemüsebeetes meiner Mutter ist einen herrliche Rudbeckia. Nicht das Sie selbst in irgendeiner Form essbar wäre, aber man kann ja auch mal das Schöne mit dem Nützlichen verbinden und so wirft sie nun Ihren goldgelben Glanz auf abgeerntete Buschbohnen, Rhabarber und allerlei nützliches Grünzeug.

“Toll, nicht? – Ist von Opa!”  - Ach was… stimmt, ich kann mich dunkel erinnern, im sauber gepflegten Vorgarten meines Großvaters stand seinerzeit ein und die selbe Pflanze. Sie sah aber ganz anders aus: irgendwie kleiner, in der geharkten Erde, ohne Tuchfühlung zu anderen Pflanzen, brav an dem ihr zugewiesenen Plätzchen. Und jetzt wurde daraus diese überallhin wuchernde, wilde Diva, ein Feuerwerk im Gemüsebeet. Schau einer an, wozu so ein Erbstück alles fähig ist.
Ist sicherlich nicht jedermanns Sache, so ein ausufernde Staude im Gemüsebeet, aber zumindest die Rudbeckia fühlt sich in Ihrem neuen Wirkungsfeld sichtlich wohl.