Gestaltungsnachteile am Hang

Hanggärten heben sich durch ihre dreidimensionale Gestaltung hervor. Foto: RainerSturm / pixelio.de

Hanggärten heben sich durch ihre dreidimensionale Gestaltung hervor. Foto: RainerSturm / pixelio.de

Diesen vorgenannten Gestaltungsmöglichkeiten stehen aber, wie sollte es anders sein,
Beeinträchtigungen gegenüber, die aber die Möglichkeit bieten, andere Gestaltungslösungen zu suchen.

Mangelnde Großräumigkeit bei ungünstigen Flächenverhältnissen

Der räumliche Zusammenhang eines Hanggartens ist stark von der Geländeneigung abhängig. Ein großes Grundstück mit flacher Hangneigung ist großzügiger zu gestalten als ein steiles auf kleiner Parzelle. Dort bleiben oft kaum nutzbare Restflächen an den Rändern übrig. Nicht immer ist eine formale Einheit des Gartens erreichbar und auch nicht erstrebenswert. Bei wechselnder Hangneigung und verschiedenem Zuschnitt der herstellbaren Ebenen sind formal strengere mit weicheren, dem Gelände angepaßten Gestaltungsformen miteinander in Einklang zu bringen. Das sieht auf dem Plan oft eigenartig und unzusammenhängend aus, aber gebaut wirkt es selbstverständlich. Nur selten sind große, zusammenhängende Ebenen erreichbar. Die Ausdehnung der Terrassen hängt sehr stark von den Anschlüssen am Gebäude und den Nachbargrenzen ab. Mit geringen Flächenneigungen der Erdterrassen sind aber oft erhebliche Verbesserungen möglich. Hier kann ein optischer Effekt gut genutzt werden: Genau waagrecht verlaufende Terrassen wirken oft unnatürlich in den Hang absinkend. Geneigte Flächen, die dem Hangverlauf entsprechen, empfinden wir dagegen als selbstverständlich und natürlicher. Außerdem lassen sich damit die Stützmauerhöhen etwas reduzieren. Weiterlesen

Gestaltungsvorteile am Hang

Hanggärten heben sich durch ihre dreidimensionale Gestaltung hervor. Foto: RainerSturm / pixelio.de

Hanggärten heben sich durch ihre dreidimensionale Gestaltung hervor. Foto: RainerSturm / pixelio.de

Betrachten wir zuerst die Gestaltungsspielräume, die ein Hang bietet, wenn wir ihn zu einem Garten entwickeln wollen.

Strukturierung des Geländes Weiterlesen

11 Tipps zum Thema Wasserpflanzen

Verschiedene winterharte Zwergseerosen für kleine Teiche. Foto: Robert Höck

Verschiedene winterharte Zwergseerosen für kleine Teiche. Foto: Robert Höck

Die Gartensaison ist eröffnet. Der eine oder andere Leser spielt mit dem Gedanken, einen Gartenteich anzulegen. Damit das Projekt gelingt, habe ich 11 Tips zusammengestellt.

Tip 1: Wachstum auf Teichgröße abstimmen

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Die Vor- und Nachteile von Hanggärten

Hanggärten heben sich durch ihre dreidimensionale Gestaltung hervor. Foto: RainerSturm  / pixelio.de

Hanggärten heben sich durch ihre dreidimensionale Gestaltung hervor. Foto: RainerSturm / pixelio.de

Gärten am Hang faszinieren durch ihre stärkere Dreidimensionalität als bei ebenerdigen. Mit ihnen ist es wie mit Naturlocken. Diejenigen, die sich einen Hanggarten wünschen, besitzen keinen und bauen ihn im kleinen nach. Diejenigen, die einen ihr eigen nennen können, fluchen wohl öfters über die Nachteile. In einer kleinen Reihe möchten wir die Vor- und Nachteile von Hanggärten in der Gestaltung und Nutzung erklären. Über Ihre Erfahrungen mit Hanggärten in den Kommentaren würden wir uns sehr freuen! Weiterlesen

Teamfähige Stauden

Bringt Farbe in den Garten: der Sonnenhut im Staudenbeet. Foto:  Barbara Lechner  / pixelio.de

Bringt Farbe in den Garten: der Sonnenhut im Staudenbeet. Foto: Barbara Lechner / pixelio.de

Schöne Staudenbeete zeichnen sich durch das Zusammenspiel von Leit- und Füllstauden aus. Leitstauden sind für das optische Gerüst der Pflanzung zuständig und fallen durch ihre markante Gestalt und meist auch durch eine lange Blütezeit auf.

Die hohen Leitstauden werden von Begleitstauden umspielt und ergänzt. Sie sind niedriger und werden hinsichtlich Blütezeit, Blütenfarbe und Wuchsform auf die Leitstauden abgestimmt. Während durch die Leitstauden der vertikale Aspekt in der Rabatte betont wird, setzen die Begleiter vertikale Kontrapunkte, sodass ein spannungsreiches Zusammenspiel entsteht.  Weiterlesen

Der Wiederaufbau

Foto: Patrick Leo

Foto: Patrick Leo

Am Tag 9 kommen die ersten Betonschalsteine, aus denen die Innenmauern des Teichs gebaut werden. Dazu zählen u.a. auch die Filterkammer und die Mauer, auf der später der Steg und die Terrassen ruhen werden. Die Steine werden „einfach“ aufeinander gestapelt, mit Eisen versehen und danach mit Beton aufgefüllt. Weiterlesen

Die japanische Scheinanemone – Schatten-Tänzerin aus Fernost

Die becherförmigen Blüten der Scheinanemone wirken als würden sie durch den Garten tanzen. Foto: Robert Höck

Die becherförmigen Blüten der Scheinanemone wirken als würden sie durch den Garten tanzen. Foto: Robert Höck

Die japanische Schein-Anemone, botanisch Anemonopsis macrophylla, gehört zu den schönsten und zugleich seltensten Hahnenfußgewächsen überhaupt. Wild findet man die schmucke Waldstaude nur an vereinzelten Standorten in den Bergwäldern Honshus. Anemonopsis macrophylla gilt als monotypisch, was bedeutet, dass sie die einzige Art ihrer Gattung darstellt. Die wenigen Naturstandorte sind darum sehr kostbar und ausgesprochen schützenswert. Zu den nächsten Verwandten der Scheinanemone, zählen unter Anderen die Winterlinge, die Silberkerzen und etwas weiter entfernt, auch so bekannte Gartenblumen wie Akeleien, Eisenhüte, Waldreben, Wiesenrauten und Rittersporn.
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