Gärten der Welt: Great Dixter

Great Dixter, eine maßgeblich ­prägende Gartenanlage, gehörte zwischen 1953 und 2006 dem bekannten Gartenjournalisten Christopher Lloyd. Sir Edward Lutyens plante sie für Lloyds Vater, einem Spezialisten in der Kunst der Zierschnitte. Gestaltungsmittelpunkt ist noch immer das erdwardianische Ensemble aus Ziegelsteinmauern, Eibenhecken, Stufen, Mäuerchen, Durchgängen und Jugendstil-­Zierstücken. Christopher Lloyd respektierte dieses Gerüst, ­interessierte sich selbst aber mehr für die Pflanzen – wie man sie zog und geschickt nutzte. Er hatte ein bemerkenswertes Auge dafür, wie man Pflanzen so gruppieren konnte, dass sie das ganze Jahr über harmonierten. Weiterlesen

Gärten der Welt: Hestercombe Gardens

Hestercombe Gardens, Quelle: Ulmer Verlag

Hestercombe Gardens, Quelle: Ulmer Verlag

Sir Edwin Lutyens legte im Jahre 1904 die formalen Gärten von Hestercombe an und Gertrude Jekyll bepflanzte sie ab 1906. Es war vermutlich ihre erfolgreichste Zusammenarbeit und die sorgfältige Restaurierung hat Hestercombe wieder zum besten Beispiel für einen Garten aus Edwardianischer Zeit gemacht. Es gibt ein schönes Überwinterungshaus und einen netten Holländischen Garten, doch das Herzstück der Anlage ist „The Great Plat“, ein formal ­gestalteter Senkgarten. Er ist von erhöhten Terrassen, Pergolen und allen für Lutyens typischen ­Bauelementen umgeben – Bach­läufen mit Iris am Ufer, Sitzbänken, leichten Treppen und Wasser­becken, wo sich in Exedren die Lichtreflexe spiegeln. Weiterlesen