Für den Neuaufbau eines Komposthaufens ist zerkleinertes Astmaterial sehr günstig, denn es lockert den Haufen auf, damit Küchenabfälle und Rasenschnitt nicht in Gärung übergehen. Auch Wiesenumbruch oder Unkraut mit Wurzeln und Erde daran gehören zum Kompostieren dazu, denn in der Erde sind Pilze und Bakterien aber auch Kleintiere enthalten, die die organische Substanz zersetzten. Gekaufte und zugesetzte Würmer und Bakterienkulturen sind möglicher Weise als Starter am Anfang hilfreich, wenn der Nachbar nicht mit einem Eimer voll Kompost aushelfen kann. In den Jahren danach genügt der halb verrottete eigene Kompost des letzten Jahres als Starter. Nach einer Weile ist ein gut gemachter Komposthaufen ganz von alleine biologisch so aktiv, dass auch ständige große Mengen an Küchenabfällen, Rasenschnitt und Ästen sehr schnell geruchslos verrotten. In solch einem Komposthaufen bringen Sie binnen eines Jahres viele Kubikmeter an Abfällen unter und erhalten danach gute Erde zurück, allerdings nur einen Bruchteil der Menge. Weiterlesen
Kompostieren – Teil II
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