Neuling unter Akeleien: die Inselschönheit Aquilegia buergeriana

Aquilegia buergeriana ist eine anmutige Akelei aus Japan, die mit anderen zierlichen Blumen gut kombiniert werden kann, wie etwa diesen Glockenblumen. Foto: Robert Höck

Aquilegia buergeriana ist eine anmutige Akelei aus Japan, die mit anderen zierlichen Blumen gut kombiniert werden kann, wie etwa diesen Glockenblumen. Foto: Robert Höck

Die Akelei ist alter Blumenadel und dennoch wird sie in der Gartenwelt so schnell nicht zu einem “alten Hut” werden. Jedes Jahr werden neue Arten und Sorten für die Gartenkultur eingeführt. Manche davon sind ebenso einfach zu kultivieren wie die historischen Sorten der Wald-Akelei (Aquilegia vulgaris), andere entpuppen sich in der Praxis aber als schwierige Gartenblumen und verschwinden schon bald wieder von der Bildfläche. Wer nicht gerade ein Akelei-Experte ist, verliert in dem großen Sortiment schnell den Überblick. Die im Folgenden vorgestellte Akelei gehört ebenfalls zu den vielen “Neulingen”, tut sich aber durch herausragende Eigenschaften hervor und hat es darum verdient, einmal für sich alleine vorgestellt zu werden. Die Rede ist von Aquilegia buergeriana.  Weiterlesen

Küchenschellen – Eine Blumenschönheit an die große Glocke gehängt!

In Gruppe angepflanzt wirkt Pulsatilla vulgaris am schönsten. Hier sind verschiedene Farbschläge zu sehen. Foto: Robert Höck

In Gruppe angepflanzt wirkt Pulsatilla vulgaris am schönsten. Hier sind verschiedene Farbschläge zu sehen. Foto: Robert Höck

Küchenschellen, botanisch Pulsatilla, gehören zur großen Familie der Hahnenfußgewächse. Lange Zeit zählte man sie zur Gattung der Anemonen – die Unterschiede sind aber ausreichend groß, um eine Differenzierung zu erlauben. Die deutsche Bezeichnung “Küchenschelle” ist eine Verniedlichung der Bezeichnung “Kuhschelle” und weist auf die glockenförmigen Blüten hin, die den  meisten Arten der Gattung zu eigen sind. Ein auffälliges Merkmal aller Küchenschellen ist deren starke Behaarung. Selbst die Knospen und Blüten vieler Arten sind von einem samtigen Flaum überzogen.  Weiterlesen

Christrose – nicht nur zur Weihnachtszeit

Mit ihren weißen Blüten im Winter erfreut die Christrose jeden Gärtner. Foto: Joujou  / pixelio.de

Mit ihren weißen Blüten im Winter erfreut die Christrose jeden Gärtner. Foto: Joujou / pixelio.de

An ihren Naturstandorten in Bergwäldern und auf schattigen Bergwiesen ist die heimische Christrose sehr selten geworden und steht unter strengem Schutz. Umso häufiger sieht man sie als gärtnerisch kultivierte Exemplare. Weiterlesen

Alte Heilkräuter: Coffea arabica (Kaffeestrauch, Bergkaffee)

Alte Heilkräuter erfahren heutzutage eine Renaissance. Sie können selbst gesammelt und aufbereitet werden und mit ihnen die Gesundung unterstützt werden. Bitte bei Erkrankung und Anwendung immer einen Arzt oder Apotheker konsultieren! Diesmal: Coffea arabica, zu deutsch Kaffeestrauch, Bergkaffee.
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Pfaffenhütchen – extravagante Herbstzierde

Fruchtschmuck und leuchtend rote Blätter bereichern im Herbst die Gartenszenerie – Pfaffenhütchen haben beides zu bieten. Ihren Namen erhielten sie wegen ihrer karminroten, kantigen Kapselfrüchte, die bei Reife die Samen mit dem orangen Mantel freigeben: Deren Aussehen erinnert an eine früher verbreitete Kopfbedeckung katholischer Pfarrer. Weiterlesen

Die japanische Scheinanemone – Schatten-Tänzerin aus Fernost

Die becherförmigen Blüten der Scheinanemone wirken als würden sie durch den Garten tanzen. Foto: Robert Höck

Die becherförmigen Blüten der Scheinanemone wirken als würden sie durch den Garten tanzen. Foto: Robert Höck

Die japanische Schein-Anemone, botanisch Anemonopsis macrophylla, gehört zu den schönsten und zugleich seltensten Hahnenfußgewächsen überhaupt. Wild findet man die schmucke Waldstaude nur an vereinzelten Standorten in den Bergwäldern Honshus. Anemonopsis macrophylla gilt als monotypisch, was bedeutet, dass sie die einzige Art ihrer Gattung darstellt. Die wenigen Naturstandorte sind darum sehr kostbar und ausgesprochen schützenswert. Zu den nächsten Verwandten der Scheinanemone, zählen unter Anderen die Winterlinge, die Silberkerzen und etwas weiter entfernt, auch so bekannte Gartenblumen wie Akeleien, Eisenhüte, Waldreben, Wiesenrauten und Rittersporn.
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Alte Obstsorten: Adams Parmäne

Adams Parmäne


Weitere Namen: ‚Norfolk Pippin‘, ‚Norfolk Russet‘, ‚Matchless‘, ‚Hanging Pearmain‘.
Herkunft: Von R. Adams in England aus Samen gezogen. 1826 erstmals erwähnt.
Wurde unter dem Namen ‚Norfolk Pippin‘ verbreitet. In Deutschland nur als Liebhabersorte im Anbau.
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