Zu Ostern windet man gerne Kränze – aus grünen Zweigen oder aus Teig. Solche Gebäcke heißen „Gebildebrote” und haben eine besondere Symbolik. So gilt der Zopf generell als Glücksbringer; zu einem Osterkranz zusammengelegt soll er neben Glück auch Gesundheit und Lebenskraft bringen. Stilecht wird noch ein gefärbtes Ei in die Mitte gesetzt. Früher wurden Osterkränzchen mit Vorliebe verschenkt: von Eltern an die Kinder, vom Dienstherrn an das Personal, Jungs und Mädels schenkten sie sich gegenseitig. Weiterlesen
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Fettfutter und Meisenknödel selbst gemacht
Jahrelang wurde das Thema „Vogelfütterung im Winter“ von Befürwortern und Gegnern heiß diskutiert. Inzwischen ist durch Studien eindeutig belegt, dass die Winterfütterung der Vogelwelt durchaus nützt, sofern sie artgerecht durchgeführt und auf Hygiene am Futterplatz geachtet wird. Weiterlesen
Eierfrucht und Eierfruchtpaste

Die Aubergine stammt ursprünglich aus Indien und China, war aber schon Mitte des 16. Jahrhunderts in Südeuropa bekannt. Da die Pflanzen ein hohes Wärmebedürfnis haben, werden sie heute vorwiegend in tropischen und subtropischen Gebieten fast weltweit angebaut. Bei uns gedeihen Auberginen nur in Weinbaugebieten. Ansonsten empfiehlt sich ein Anbau unter Folientunneln oder in Gewächshäusern, weil die Pflanzen spät blühen und im Herbst heranreifen. Weiterlesen
Aus der Wildkräuterküche: Löwenzahn-Knospengemüse
Einheimische Wildkräuter bereichern jeden Speiseplan. In vielfältiger Weise kann man Pflanzen wie Löwenzahn, Gänseblümchen oder Giersch in der Küche verwenden: als Tee, als Gelee, als Marmelade, als Suppe oder Gedünstet, Püriert. Ab und zu stellen wir solche Rezepte im Blog hier vor. Diesmal gibt es aus der Wildkräuterküche: Löwenzahn-Knospengemüse.
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Huflattich: kleiner Helfer bei Husten
Jetzt beginnt wieder die Blütezeit des Huflattichs (März–April), der seit mehreren tausend Jahren als bewährter Helfer gegen Erkältungskrankheiten gilt. Auf seine Wirkung weist auch sein botanischer Name Tussilago farfara hin: tussis bedeutet Husten, agere im Sinne von vertreiben.
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Pastinaken
Pastinaken in der Küche
Die Pastinake ist ein einheimisches traditionelles Wurzelgemüse. Lange Zeit waren Pastinaken mit ihrem mild-süßen Geschmack beinahe in Vergessenheit geraten. Eigentlich unerklärlich, denn sie schmecken gut, sind sehr vielfältig zu verwenden und einfach zuzubereiten. Pastinaken sind gesund. Sie sind mineralstoffreich, nitratarm, appetitanregend und verdauungsfördernd. Pastinaken eignen sich auch für Babynahrung. Weiterlesen
Der Herbst ist da – höchste Zeit für Holunderlikör
An manchen Stellen fangen die Beeren am Schwarzen Holunder schon an zu vertrocknen. Höchste, also allerhöchste Zeit, noch ein paar der leckeren Früchtchen für Likör zu sammeln. Ich stehe auf einfache (oder einfach geniale) Rezepte, bei denen man nicht viel entsaften, abwiegen und messen muss, deswegen mache ich’s so:
Holunderlikör – Grundrezept
- Beerenschirme vom Baum schneiden, mit einer Gabel die Beeren von den Stielen trennen und kurz abbrausen.
- Beeren in eine Flasche mit weitem Hals geben und mit Doppelkorn auffüllen, bis alle Beeren bedeckt sind.
- 4 Wochen an einem hellen Ort (auf der Fensterbank) ziehen lassen
- ohne Beeren in eine neue Flasche geben, mit Zuckersirup (1 kg Zucker in 400 ml kochend heißem Wasser auflösen) beliebig süßen.
- an einem dunklen Ort aufbewahren.
Habe gehört, dass man Holunderlikör auch noch zusätzlich aromatisieren kann; zum Beispiel mit Orangenschalen, Vanillestange oder Holunderblütensirup. Wer hat da schon was ausprobiert? Welche Mengen sind geeignet und wie lange muss ich das Ganze dann ziehen lassen? Ich habe das Innere einer halben Vanilleschote mit in den Ansatz. Bin gespannt, wie das schmecken wird. Fortsetzung folgt
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Einfach und lecker: Kohlrabi-Suppe
Kohlrabi ist so ein Gemüse, daß – so mein Gefühl – es fast das ganze Jahr gibt und oft doch durch seine blasse Farbe und den wenig exotisch anmutendem Äußeren oder Namen in den Gemüseregalen diverser Nahrungsmittelhändler in der zweiten Liga spielt. Zu unrecht, denn dieses heimische Gemüse ist vielfältig in der Küche einsetzbar: roh z. B. als Grundlage für Dips oder eben gekocht in verschiedenen Gerichten wie Aufläufe oder eben Suppe. Das Gute am Kohlrabi sind seine guten Ernährungseigenschaften, die wohl vor allem gesundheitsbewußte Mitmenschen interessant finden
: wenig Fett, dafür viele Mineralien und Vitamine, u. a. Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Vitamin A, B1, B1 und C. Übrigens kann man nicht nur die Knolle verwenden, sondern auch die Blätter, die gegenüber ersterem besonders viel Vitamin C, Calsium und Eisen enthalten.
Schnell, einfach und lecker ist die Kohlrabi-Suppe gekocht, die ich hier in einer fast vegetarischen Variante vorstelle:
- Kartoffeln
- Kohlrabi (für 4 Portionen 2-3 Knollen), auch gerne junge und frische Blätter
- Brühe
- Salz
- Speck
- zum Dekorieren und Würzen Petersilie
Kartoffeln und Kohlrabi-Knollen schälen, in Würfeln schneiden. Junge, frische Kohlrabi-Blätter kleinschneiden. Kartoffeln kochen, ebenso im zweiten, größeren Topf die Kohlrabi-Würfel. Salzen nicht vergessen. Während beide Gemüse gekocht werden, Speck würfeln und anbraten. Am Ende Kartoffeln zu den Kohlrabi geben (wenn beide bißfest bis weich, je nach Wunsch), Speck dazu, Brühe dazu. Abschmecken. Mit gehackter Petersilie dekorieren. Fertig!
Guten Appetit!
Basilikumüberschuss auf dem Fensterbrett
In den letzten Jahren wurde mein Basilikum auf dem Westbalkon wahlweise vom Regen des Sommergewitters unter Wasser gesetzt oder von den Ohrenkneifern vertilgt. Seit jetzt aber der Blumenkasten auf dem Fensterbrett an der Nordseite (geschützt vor dem schlimmsten Regen und unerreichbar für die Ohrenkneifer) als Kräuterbeet dient, wächst und gedeiht mein Basilikum bestens. Soviel Pasta und Insalata caprese kann ich gar nicht essen.
Spätestens am Ende der Saison, bevor das Kraut von den ersten Nachfrösten dahingerafft wird, wird aus dem Basilikumüberschuss Basilimsi – Basilikum-Limetten-Sirup. Mit Wasser oder Sekt aufgefüllt, ist das eine prima Alternative zur Apfelschorle (vor allem länger haltbar) und bei sparsamem Genuss reicht’s bis zur nächsten Basilikumernte.
Rezept fürs Basilimsi:
1 Liter Weißwein (Riesling) mit 1kg Zucker aufkochen, kurz abkühlen lassen, 1/2 Liter Zitronensaft hinzugeben und über Nacht 2 Bund Basilikum oder eben die reiche Ernte vom Fensterbrett darin baden lassen. Am nächsten Tag das Basilikum rausfischen und Basilimsi in Flaschen füllen. Fertig!
Prosit!




