Endivien

Die Produktion von Kopfsalat zu dieser Jahreszeit verbraucht sehr viel Erdöl zum Heizen der Gewächshäuser und hat eine entsprechend schlechte Klimabilanz. Wärme und Düngung bei gleichzeitiger Sonnenarmut, wie sie nun herrscht, führt aber auch zu getriebenem, wasserreichem, mit Nitrat belastetem und vitalstoffarmem Gemüse, das obendrein alles andere als knackig schmeckt.  Einen Mehrwert für die Gesundheit erreichen Sie zu dieser Saison nicht mit Kopfsalat.  Im Winter sollte auf Sommersalate und Sommergemüse allgemein verzichtet werden. Das gilt nicht für Endivien. Weiterlesen

Rote Bete

Rote Bete

Rote Bete sind ein klassisches Wurzelgemüse. Sie werden häufig erst im Herbst geerntet und für den Winter eingelagert. Viel feiner schmecken die frühen Roten Rüben im Sommer. Sie können Rote Bete jederzeit während der Wachstumsphase ernten. Das schafft mehr Platz für die Pflanzen daneben. Doch nicht nur die kleinen Roten Bete sind empfehlenswert und besonders zart. Genauso schmackhaft sind auch die frischen rot-grünen Blätter und die fleischigen Blattstiele der Roten Rüben (Bild 1). Diese sollten Sie auf jeden Fall mitverwenden! Weiterlesen

Kennen Sie schon Shungiko?

Die Shungiko (Glebionis coronaria var. coronaria) ist eine Speise-Chrysantheme und das Lieblings-Blattgemüse der Japaner. Meist wird sie als „Baby-Leaf“ geerntet, denn im ausgewachsenen Stadium schmeckt sie etwas bitter. Diese zarten gefiederten Blätter sind unter Gourmets sehr beliebt, im Geschmack erinnern sie leicht an Sellerie und eignen sich hervorragend für Mischsalate. Blüten, größere Blätter und junge Triebe schmecken sehr aromatisch als Suppenbeilage, in Gemüsepfannen oder in Öl gebacken.
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Viola fährt die erste Ernte ein: Gartenglück galore!

Und binnen kurzem war alles grün..., Foto: V. Topinambur

Und binnen kurzem war alles grün..., Foto: V. Topinambur

Ganze drei Wochen habe ich es aus unterschiedlichsten Gründen nicht zur Ackerscholle geschafft. Sei es, dass ich in Berufsdingen handlungsreisend war, seien es kräftige Gewitter, die einen Besuch verhinderten.
Nachdem vor einer Weile regelrechtes „Wachswetter“ einsetzte, es also wechselweise regnete und dann wieder warme, sonnige Tage folgte, machte ich mich auf ein etwas grüneres Feld als noch vor drei Wochen gefasst.
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Neuseeländer Spinat

Neuseeländer Spinat

Ein knackiges Blattgemüse, das für den Anbau im Garten oder im Topf auf dem Balkon gleichermaßen gut geeignet ist, ist der Neuseeländer Spinat. Anders als der geschmacklich vergleichbare Spinat ist der Neuseeländer Spinat auch eine hervorragende Bodendeckerpflanze für vollsonnige und halbschattige Standorte und zwischen Tomatenpflanzen.
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Gründonnerstag

Darstellung des letzten Abendmahls von Duccio di Buoninsegna, Quelle: wikipedia.de

Darstellung des letzten Abendmahls von Duccio di Buoninsegna, Quelle: wikipedia.de

Liebe Gartenkalender-Freunde,

dieser Kirchfeiertag fällt in diesem Jahr auf den 21. April und erinnert an das Passahmahl, mit dem Jesus vor seiner Gefangenschaft Abschied von seinen Jüngern nahm. Als Gartenfreund könnte man nun flugs einmal nachfragen, was hat die Bezeichnung „Grün“ mit diesem Ereignis zu tun. Hierzu gibt es eine ganze Reihe von Hypothesen.
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Chicorée

Frisches Gemüse aus dem eigenen Keller!
Januar und Februar sind keine gute Zeit für Gemüsegärtner und auch in der Küche werden die frischen Gemüse langsam rar. Aus dem Freiland gibt es jetzt noch Rosenkohl, Pastinaken und Feldsalat. Diese Gemüse sind sehr frosthart. Allerdings muss Feldsalat unter der Schneedecke erst einmal gefunden werden und Pastinaken aus dem gefrorenen Boden auszugraben ist praktisch unmöglich. Mein Lieblingssalat und Lieblingsgemüse bei Frost und Schnee ist der Chicorée, denn er wächst im Keller.
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Pastinaken

Pastinaken in der Küche
Die Pastinake ist ein einheimisches traditionelles Wurzelgemüse. Lange Zeit waren Pastinaken mit ihrem mild-süßen Geschmack beinahe in Vergessenheit geraten. Eigentlich unerklärlich, denn sie schmecken gut, sind sehr vielfältig zu verwenden und einfach zuzubereiten. Pastinaken sind gesund. Sie sind mineralstoffreich, nitratarm, appetitanregend und verdauungsfördernd. Pastinaken eignen sich auch für Babynahrung. Weiterlesen

Endivien haben den Winter überstanden

Endivien sind frosthart bis - 5° C. Wesentlich tiefere Temperaturen hatten wir in diesem Winter bereits im Advent. Viele Gärtnerpläne für den Spätherbst wurden unter einer dicken Schneeschicht begraben, so auch die noch nicht geernteten Endivien. Falls Sie die Salate rechtzeitig ins Frühbeet gepflanzt hatten, war der Wintereinbruch ohnehin kein Problem, so frisch wie die Endivien waren, sind sie auch geblieben und können jetzt Stück um Stück geerntet werden. Doch selbst die Salatköpfe aus ungeschütztem Anbau sind recht gut unter ihrer Schneedecke wieder hervorgekommen – der Isolierschicht sei Dank.
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