Braunfäule vermeiden

Tomaten an der Rispe, Foto: Dominik Heggemann, pixelio.de

Tomaten an der Rispe, Foto: Dominik Heggemann, pixelio.de

Jedes Jahr das selbe. Die Tomaten bekommen Flecken und sind für die Ernte tabu. Der Grund allen Übels liegt in einem Pilz, den man weitgehend eindämmen kann, wenn die Pflanzen vor Nässe auf den Blättern geschützt werden.  Weiterlesen

Der Gemüsegarten im Juli

Foto: Tim Caspary, pixelio.de

Foto: Tim Caspary, pixelio.de

Liebe Gartenkalender-Freunde,
wer seine Tomaten wohlbehütet angebaut hat, und zwar unter einem Schutzdach, wo sie von der gefürchteten Braunfäule verschont geblieben sind, der darf sich langsam auf die Ernte dieser köstlichen Frucht freuen, die es in vielen unterschiedlichen Sorten gibt. Das bei der Tomatenpflege so wichtige Ausgeizen (das Entfernen von Seitentrieben) entfällt ab Juli, aber das Nachdüngen sollte man bei den stark zehrenden Tomaten nicht vergessen. Weiterlesen

Schwarze Tomaten

Schwarze Tomaten

Außergewöhnliche Tomatensorten sind etwas für Liebhaber und Gourmets. Die Fleischtomate “Schwarze von der Krim” oder „Black Russian“ und einige andere schwarze Tomatensorten wie die “Schwarze Kubanerin” bringen unvergleichlich aromatische Früchte hervor. Die sogenannten schwarzen Tomaten haben tatsächlich sehr dunkelrote, fast braune Schalen und ein dunkelrotes Fruchtfleisch. Eventuell braunes Fruchtfleisch ist bei dieser Tomatensorte normal beziehungsweise ein Qualitätszeichen – solange es gut nach Tomate duftet. Nach neuen Erkenntnissen enthalten schwarze Tomaten ganz besonders viel Lycopin, die krebshemmende und gesundheitsfördernde Substanz aus Tomaten. Weiterlesen

Linktipps der Woche: Blumenläden, Mistbeete und Fluch der Karibik

Immer wieder freitags gibt es unsere Linktipps, die wir im Laufe der Woche auf unserer Facebook-Seite von Garten2null veröffentlicht haben. Gerne können Sie kommentiert werden. Wenn Sie im Netz einen interessanten Beitrag zum Thema Garten gefunden haben und möchten, daß er weit verbreitet wird, dann schreiben Sie uns eine Mail an socialmediateam@ulmer.de. Herzlichen Dank!

Virtuelle Karte von Blumenläden in Bremen

Für Bremen gibt es eine Floristiksuchmaschine. Die Blumenläden der Stadt haben sich zusammengetan und eine virtuelle Karte erstellt, auf der die Blumenläden Bremens und der Umgebung mit zusätzlichen Informationen wie Öffnungszeiten eingezeichnet sind. Eine tolle Idee!

  • Link zu Virtuelle Karte von Blumenläden in Bremen

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Weiterverwertung von Weihnachtsbäumen

Die Weihnachtszeit ist für die Mehrzahl von uns nach den Drei Heiligen Königen vorüber, auch wenn im Christentum der Weihnachtszyklus bis in den Februar hineinreicht. Überall wird der Schmuck abgebaut – in den Straßen, öffentlichen Plätzen und in den Wohnungen.
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Braunfäule an Tomaten

Tomaten an der Hauswand, Quelle: D. Kowalzik

Tomaten an der Hauswand, Quelle: D. Kowalzik

Zugegeben jetzt sehen meine Tomaten wirklich nicht mehr gut aus. Die Braunfäule hat letztlich doch zugeschlagen. Dabei war der Platz an der vor Regen etwas geschützten Hauswand mit ständiger Westwindbelüftung eigentlich gar nicht so schlecht. Die Idee mit den Schnüren an der Hauswand hab ich mir bei den großen Tomatenplantagen abgeguckt. Dort wachsen die Pflanzen auch an Kordeln nach oben. Zuhause geht das natürlich am besten, wenn man eine Holzverkleidung am Haus hat (natürlich besser nicht die Dämmung durchlöchern ;o). Stäbe hätten in den kleinen Töpfen bei Sommergewitter sowieso keinen Halt gegeben. Aber so nett das Plätzchen und die Wuchshilfe war, jetzt ist es ein echtes Jammerbild. Hilft nur: Früchte ernten, in einer trockenen dunklen Schachtel nachreifen lassen und den Rest getrost entsorgen. Aber bitte nicht auf dem Kompost!!
Im nächsten Jahr werd ich’s mal mit Zucchini versuchen, muss mir nur wegen der Schnecken noch was einfallen lassen.

PS: Meine Ernte war übrigens recht gut. Hatte etwa 80–100 Früchte an zwei Pflanzen. Okay, nur Cocktailtomaten, aber ihr habt ja vielleicht schon mein Basilikum auf dem Fensterbrett kennen gelernt…das hat perfekt gepasst!

Tomaten in der Stadt? Tomaten in der Stadt!

Ich muss gestehen, ich bin total neidisch. Meine Nachbarn haben Tomaten und ich habe keine. Ein tomatenloser Sommer liegt hinter mir, furchtbar. Ich kann mich dunkel an Sommer erinnern, in denen wir in den Tomaten aus Mutters Garten gebadet haben.  Aber dieses Jahr hat die Fäule die Tomaten dort grün dahingerafft – Totalausfall!
Und bei mir, in der Stadt, wo sollte ich denn Tomaten anbauen? Im schattigen Hinterhof?
Genau da, Nachbar Nr 1. hat’s vorgemacht. Ich gebe zu, dass ich die Tomatenstückchen zunächst etwas mitleidig belächelt habe: Tomaten in der Innenstadt, im Hinterhof, nahezu Vollschatten, in Mini-Töpfen und Balkonkästen die nach Staunässe schreien!  Und überhaupt, meinem Nachbarn ist bislang noch keine einzige Balkonblume davongekommen. Aber es hat funktioniert. Es gibt sicher schönere Tomatenstücke, aber besser solche als gar keine – oder dahingefaulte.
Dass der Tomatenanbau auch ganz ohne Terrasse, Garten und Balkon funktioniert, beweist übrigens Nachbar Nr. 2 von schräg gegenüber: er hat vor seinem Fenster unterm Spitzgiebel (4. Stock, Altbau)  eine Halterung zu konstruiert in der ein wunderschöner Tomatenstock gedeiht.
Und die Straße runter haben die unerschrockenen Nachbarn Nr. 3 (bestimmt eine alternative Wohngemeinschaft) in bester Altstadtlage einfach Tomaten statt Geranien in Ihre Kästen gepflanzt.
Einen absoluten Standortvorteil haben die Stadttomaten meiner Nachbarn gegenüber den Landtomaten meiner Mutter:  sie stehen überdacht. Ein bisschen weniger Sonne? Ein bisschen weniger Erde? Alles halb so schlimm – hauptsache kein Regen.
Ich staune und lerne, dass Tomaten geradezu ideale Stadtbewohner sind. Nächstes Jahr werd ich’s auch mal probieren mit den Stadttomaten; allerdings nur im Hinterhof – vornheraus müssen es schon weiterhin Geranien sein.